Warum bei Sonnenbrand Blasen entstehen

Warnsignal nach dem Sonnenbaden
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Brandblasen bei Sonnenbrand verstehen

Bei stärkerem Sonnenbrand können sich Brandblasen auf der Haut bilden. Damit reagiert der Körper auf die geschädigten Hautzellen und unterstützt deren natürlichen Abstoßungs- und Heilungsprozess.

Wie entstehen Brandblasen bei Sonnenbrand?

Sonnenbrand kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und dementsprechend verschiedene Symptome verursachen. Je intensiver die Haut geschädigt wurde, desto stärker fallen in der Regel auch die Beschwerden aus.

Bei einem Sonnenbrand höheren Schweregrades handelt es sich nicht mehr nur um eine oberflächliche Reizung, sondern um eine stärkere Schädigung der Haut. Die natürlichen Reparaturmechanismen der Haut stoßen dabei an ihre Grenzen, wodurch Gewebe geschädigt werden kann.

Brandblasen entstehen, wenn der Körper beschädigte Hautzellen abbaut und abgestorbene Zellen abgestoßen werden. Dabei sammelt sich Flüssigkeit in den oberen Hautschichten, wodurch die typischen Blasen sichtbar werden.

Bei diesem Grad kann Sonnenbrand Blasenbildung oder auch feuchten hyperämischen Wundgrund verursachen. Das bedeutet, dass das Gewebe durch die sonnenbedingte Entzündung verstärkt durchblutet wird und gerötete Schwellungen entstehen.

Sonnenbrand Blasen können leicht aufplatzen. Im weiteren Heilungsverlauf beginnen sich die geschädigten Hautschichten häufig zu schälen. Das Abschuppen der Haut ist ein Zeichen dafür, dass sich die Oberhaut erneuert. Bis sich die betroffenen Hautstellen vollständig regeneriert haben, können bis zu zwei Wochen vergehen.

Sonnenbrand Blasen: Behandlung

Bereits leichte Berührungen können bei Sonnenbrand mit Blasen schmerzhaft sein. Eine passende Behandlung kann dabei helfen, Beschwerden zu lindern und die Haut bei der Regeneration zu unterstützen. Doch worauf solltest du bei Sonnenbrand mit Bläschen achten?

  • Öffne Sonnenbrand-Blasen nicht selbst, um das Risiko von Infektionen zu vermeiden
  • Werden die Blasen fachgerecht durch medizinisches Personal behandelt, kann die Heilung unterstützt werden
  • Kühle die Haut vorsichtig mit feuchten Umschlägen statt mit Eiswürfeln oder Kühlpacks, um die Haut zusätzlich nicht zu reizen
  • Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure können Beschwerden lindern

Ohne vorherige Absprache mit deinem Arzt solltest du Medikamente bei Sonnenbrand Blasen nicht selbstständig anwenden.

Generell gilt: Bei stärkerem Sonnenbrand mit Bläschen oder wenn du  unsicher bist, solltest du einen Arzt aufsuchen. Sobald sich starke Schmerzen oder weitere Symptome wie Fieber, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen oder Kreislaufbeschwerden zeigen, ist eine fachgerechte Behandlung unabdingbar.

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