Was hilft gegen Sonnenbrand?

After Sun-Produkte, Hausmittel und Co
Geschätzte Lesedauer: 4:00 Min.

Mit einem Sonnenbrand signalisiert unser Körper, dass bestimmte Hautbereiche geschädigt wurden. Diese sonnenbedingten Verbrennungen solltest du schnellstmöglich behandeln, um die Schmerzen zu lindern, den Heilungsprozess zu fördern und Langzeitschäden der Haut vorzubeugen. Was tun bei Sonnenbrand? Welche Maßnahmen und Hausmittel sich bei Sonnenbrand bewährt haben und wann du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen solltest, erfährst du hier.

 

Was tun bei Sonnenbrand?

Du warst zu lange ungeschützt in der Sonne und fragst dich jetzt, was gegen Sonnenbrand hilft? Tatsächlich hängt das davon ab, wie stark der Sonnenbrand ist. Generell solltest du die folgenden Tipps gegen Sonnenbrand beachten.

Tipp 1: Sonne meiden

Spätestens wenn sich die ersten Anzeichen eines Sonnenbrands bemerkbar machen, solltest du dich sofort von der UV-Strahlung fernhalten. So wird die Haut nicht weiter strapaziert und der Sonnenbrand nicht noch verschlimmert. Ist es bereits zu spät und die Haut ist sichtbar gerötet, solltest du dich während der Dauer eines Sonnenbrands ausschließlich im Schatten aufhalten und die betroffenen Stellen mit luftiger Kleidung oder auch einem Sonnenhut schützen. Falls textiler Schutz nicht möglich ist, wie z. B. im Gesicht, solltest du einen hohen Lichtschutzfaktor auftragen.

 

Tipp 2: Wasserhaushalt unterstützen

Bei Sonnenbrand benötigt der Körper besonders viel Flüssigkeit. Ausreichendes Trinken hilft dabei, den Wasserhaushalt wieder auszugleichen. Vor allem bei stärkerem Sonnenbrand können Symptome wie Schwindel oder Kreislaufprobleme auftreten. Achte deshalb darauf, ausreichend Wasser zu trinken. Auch kühler Tee oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich gut, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Auch die Haut wird durch den Aufenthalt in der Sonne ausgetrocknet. Fülle die Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder auf, indem du spezielle Pflegeprodukte wie die Ladival® Akut-Reihe verwendest.

 

Tipp 3: Haut sanft kühlen

Bei einem Sonnenbrand solltest du die Haut sanft kühlen. So kann die Wärme entzogen und das unangenehme Brennen gelindert werden. In leichten Fällen können Hausmittel bei Sonnenbrand eine erste Hilfe darstellen. Um Erfrierungen zu verhindern, solltest du dafür keine Eiswürfel oder Kühlkompressen verwenden. Stattdessen eigenen sich folgende Maßnahmen:

  • Feuchte Umschläge aus Handtüchern oder Geschirrtüchern mit kaltem Wasser kühlen die betroffenen Hautstellen
  • Kühlende Umschläge mit schwarzem Tee (ohne Zusatzstoffe) wirken dank der Gerbstoffe entzündungshemmend und lindern den Juckreiz
  • Quark ist bei Sonnenbrand ein beliebtes Hausmittel, durch seine kühlende Wirkung. Aber: Dieser Tipp gilt nur für leichten Sonnenbrand - nicht bei Sonnenbrand Blasen! Diese solltest du nicht mit Quark behandeln, da die im Quark enthaltenen Milchsäurebakterien durch offene Wunden weitere Entzündungen und Infektionen auslösen können.
  • After Sun-Produkte kühlen, spenden Feuchtigkeit und unterstützen die Regeneration der Haut mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Dexpanthenol und Vitamin E

Die Kühlung wirkt der Gefäßerweiterung und Mehrdurchblutung entgegen, die Entzündung wird reduziert und die Schmerzen werden gemildert. Wenn die kühlende Wirkung der verschiedenen Hausmittel gegen Sonnenbrand nach etwa einer viertel Stunde nachlässt, können Sie die genannten Anwendungstipps mehrfach wiederholen.

Ladival® Sonnengestresste Haut Akut Fluid

Sollte deine Haut von der Sonne gereizt sein und empfindlich reagieren, verschafft das Ladival® Sonnengestresste Haut Akut Fluid schnell Linderung. Es wurde speziell für UV-gereizte Haut entwickelt und unterstützt die hauteigene Zellregeneration mit dem Algen-Enzym Photolyase.

Wann solltest du auf Hausmittel bei Sonnenbrand verzichten?

Viele Hausmittel gegen Sonnenbrand sollen die Beschwerden lindern. Allerdings eignen sie sich nicht in jeder Situation gleichermaßen. Wie du einen Sonnenbrand am besten behandelst, ist hauptsächlich von der Intensität der Symptome abhängig. Einen schweren Sonnenbrand mit Blasen (Grad 2 oder 3) solltest du unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen. Ansonsten setzt du dich einer erhöhten Infektionsgefahr aus. Treten weitere Symptome, wie Schwindel, Fieber oder Kopfschmerzen auf, kann das an einem Sonnenstich oder Hitzeschlag liegen. Auch in diesem Fall solltest du ärztlichen Rat einholen.

 

Wie falsche Hausmittel Sonnenbrand verschlimmern:

  • Lasse Quarkwickel nicht länger als 15 Minuten auf der Haut, da sich darunter Wärme stauen kann und die durch den Sonnenbrand gereizte Haut zusätzlich belastet wird. Beginnt der Quark einzutrocknen, kann das Entfernen außerdem unangenehm sein und die Haut zusätzlich reizen. 
  • Kokosöl wird aufgrund seiner pflegenden Eigenschaften oft bei Sonnenbrand empfohlen. Doch die Anwendung ist mit Vorsicht zu genießen: Da es einen Fettfilm auf der Haut bildet, wird die Wärme in der Haut eingeschlossen. Experten raten daher davon ab, Kokosöl oder fetthaltige Cremes bei einem Sonnenbrand aufzutragen.
  • Alkoholhaltige Lösungen (z. B. Franzbranntwein) können zwar kurz nach dem Auftragen kühlend wirken, gleichzeitig fördern sie jedoch die Durchblutung und reizen die durch Sonnenbrand strapazierte Haut zusätzlich.
  • Apfelessig und Zitronensaft sind als Sonnenbrand-Hausmittel nicht empfehlenswert, denn sie können zu weiteren Hautreizungen führen. Zwar wird diesen Hausmitteln eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt, allerdings können sie die Haut noch mehr reizen.

 

Wann solltest du auf Hausmittel verzichten?

Bei Kindern oder Babys einen Sonnenbrand zu behandeln, solltest du immer einem Arzt überlassen. Denn in diesem Alter ist die Haut besonders empfindlich. Generell gilt: Sonnenbrände bei Kindern und Jugendlichen sollten unter allen Umständen vermieden werden. Starke UV-Belastungen und Sonnenbrände in Kindheit und Jugend erhöhen das Risiko an Hautkrebs zu erkranken.1

Vorsorge statt Nachsorge bei Sonnenbrand

Nach einem unangenehmen Sonnenbrand solltest du wissen: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Was gegen Sonnenbrand hilft, ist neben dem richtigen Verhalten in der Sonne auch das richtige Sonnenschutzmittel. Dieses verhindert nicht nur Sonnenbrand, sondern beugt neben Erkrankungen auch sonnenbedingter Hautalterung vor.

Für optimalen Sonnenschutz helfen die folgenden Anwendungstipps: Die 11-Finger-Regel sorgt für die richtige Menge Sonnenschutz und eine gleichmäßige VerteilungRegelmäßiges Nachcremen ist wichtig, vor allem nach dem Schwimmen oder Schwitzen. Zusätzlich schützen Kleidung, Schatten und das Meiden der Mittagssonne vor intensiver UV-Strahlung.

¹ Gesundbund.de (2021): UV-Strahlung: Warum Schutz von Haut und Augen wichtig ist (zuletzt aufgerufen am 10.02.2025)

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